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Wählscheibentelefon und Wiener Geflecht: Manfred Stallmajer und Hoteldirektorin Susanne Hofmann eröffnen am 7. September die Josefine.
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Stadtleben

Der kleine Hotelboom von Mariahilf

Motto, Josefine oder ein Musikhotel: Zwischen Naschmarkt und Mariahilfer Straße sprießen die neuen (oder neu erfundenen) Hotels.

Wien. Leider, heißt es, aber: Welches Motto das Motto haben wird, das sei noch streng geheim. Ende kommender Woche gibt es einen ersten Pressetermin, davor gebe es keine Informationen.

2015 war erstmals bekannt geworden, dass Szenegastronom Bernd Schlacher an einem Hotelprojekt arbeitet. Inzwischen weiß man freilich längst, um welches Haus es sich handelt: Das ehemalige Hotel Kummer in der Mariahilfer Straße, 1872 eröffnet, in John Irvings Roman „The Hotel New Hampshire“ verewigt, sollte mithilfe des Investors Michael Tojner zu einem „hippen Boutiquehotel“ werden. Anders als beim „immer noch grauenhaften“ Schwedenplatz, an dem Schlachers Lokal Motto am Fluss liegt, sei die Begegnungszone der Mariahilfer Straße zukunftsweisend, erklärte Schlacher schon vor einigen Jahren der „Presse“.

Nun soll das Hotel, dem Vernehmen nach mit einer Mischung aus Frankophilie und Wien der Zwanzigerjahre, am 2. Oktober für Gäste öffnen.