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Ein toter Impfstoff gegen gefährliche Viren

Valneva arbeitet an der Produktion eines Covid-19-Impfstoffes.
Valneva arbeitet an der Produktion eines Covid-19-Impfstoffes.AFP via Getty Images
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Das Biotech-Unternehmen Valneva hofft noch heuer auf die Zulassung seines Produkts – es wäre der erste Covid-Impfstoff seiner Art in Europa. Das könnte auch die Aktie gegen Rücksetzer immunisieren.

Wien. Hersteller von Impfstoffen gegen Corona haben Hochsaison. Das zeigen nicht nur die guten Geschäftszahlen von Johnson & Johnson, Curevac, AstraZeneca, Moderna und Biontech, sondern vor allem die Kursentwicklungen. Wobei die beiden letzteren Unternehmen die absoluten Highflyer sind: Die Biontech-Aktie verzeichnet im Jahresabstand trotz jüngster Rücksetzer ein Plus von 450 Prozent, bei Moderna sind es sogar 460 Prozent.

Wie lang wird das so weitergehen? Das fragen sich nicht nur die Unternehmen selbst, sondern auch die Anleger. Einige Zeit sicher, meinen Analysten und verweisen darauf, dass das Covid-Virus mit seinen Varianten noch lang nicht eingedämmt, geschweige denn besiegt ist. Warnende Stimmen räumen allerdings ein, dass sich Investoren das Produktportfolio und die Pipeline der Firmen genau ansehen sollten. Besitzen diese Biotech-Unternehmen keine weiteren erfolgversprechenden Präparate bzw. Entwicklungen, dann drohen sie zu sogenannten One-Trick-Ponys zu werden. Übliche Bewertungskriterien wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) geben in dieser Branche wenig Aufschluss.