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Philanthropie

Philanthropie in drei Gestalten

Die Trophäen des "Wirtschaft hilft!"-Awards
(c) Christian Husar
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„Wirtschaft hilft!“-Awards zeichnen jährlich Spendenprojekte mit hoher Wirksamkeit aus. Die diesjährigen drei Gewinner warten mit sehr unterschiedlichen Strategien auf.

„Erfreulicherweise nehmen immer mehr Unternehmen ihre soziale Verantwortung ernst und leisten ihren Beitrag, um gemeinnützige Anliegen zu beflügeln“, freut sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands. Seine Organisation verleiht jährlich die „Wirtschaft hilft!“-Awards, die gemeinnützige Spendenprojekte auszeichnen. Die Gewinner für 2021 stehen fest.

Pyjamas für Frauenhäuser

Frauen waren besonders stark von Jobverlust, Teilzeit-Arbeit und der steigenden häuslichen Gewalt während der Corona Krise betroffen. Der italienische Unterwäschehersteller Intimissimi und das Magazin Woman wollten mit ihrer Aktion „Geborgenheit schenken“ nicht nur Betroffenen helfen, sondern auch auf das Problem aufmerksam machen. Sie verteilten Weihnachtspakete, unter anderem mit Pyjamas, an alle Bewohnerinnen der Caritas-Frauen- und Mutter-Kind-Häuser der Erzdiözese Wien. Dafür erhielten sie den Preis in der Kategorie Großunternehmen.

Influencer „Charity-Boxen“

Unter den Klein- und Mittelunternehmen wurde Karin Teigl ausgezeichnet. Die im Internet unter dem Namen „Constantly K“ bekannte Influencerin erhielt den Award für ihre „Charity Boxen“. Hierbei wurden von verschiedensten lokalen Unternehmen Produkte zur Verfügung gestellt, die Teigl in eigens kurierten Paketen verkaufte. Der Preis lag mit 69 Euro weit unter dem eigentlichen Wert der Inhalte. Den gesamten Erlös spendete sie anschließend der Caritas sowie SOS-Kinderdorf.

Arbeitsstunden als Spende

„Keine Bildung. Keine Zukunft“, ist auf den Broschüren und Anzeigen der Organisation Braveaurora zu lesen. Die gesammelten Spenden sollen lebenswichtige Bildungsangebote für Kinder in Ghana finanzieren und auf die katastrophalen Folgen von Corona in den ärmsten Regionen der Welt aufmerksam machen. Die Awareness-Kampagne dafür wurde von der Linzer Kreativagentur Stroblbinder konzipiert. Sie spendeten hier also nicht etwa Geld, sondern die Arbeitszeit ihrer Mitarbeitenden. „Corporate Volunteering“ nennt sich diese Form des Engagements. Hierfür erhielt Stroblbinder den „Wirtschaft hilft!“-Preis, der in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium verliehen wird.