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Lenzing

Ein CEO-Abgang und seine Folgen

PRINZHORN Cord
Cord Prinzhorn übernimmt interimistisch den Chefposten von Lenzing.(c) Elke Mayr / WB (Elke Mayr / WB)
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Stefan Doboczky nimmt frühzeitig seinen Hut als Konzernchef. Solch Überraschungen mögen Aktionäre nicht. Die Aktie des Faserherstellers fiel. Was die Analysten und Experten sagen.

Die Aktionäre hat die Nachricht kalt erwischt: Stefan Doboczky gibt seinen Chefposten bei Lenzing frühzeitig ab.

Seit 2015 hat der 54-Jährige den oberösterreichischen Weltmarktführer für Zellulosefasern geleitet. Sein Vertrag wäre noch bis Ende des Jahres 2022 gelaufen. Doch der CEO und der Aufsichtsrat des ATX-Konzerns haben sich „einvernehmlich“ über eine „vorzeitige Auflösung seines Vertrags“ geeinigt, wurde am Dienstagabend bekannt.

Spekulation um Nachfolge

An der Wiener Börse sorgte das zwischenzeitlich für einen Kursabschlag von 3,80 Euro auf 107,40 Euro je Aktie. „Das ist eine sofortige Reaktion auf den Abgang des CEO“, sagt die Analystin der Erste Group Vladimira Urbankova der „Presse“. „Es wäre sicherlich besser gewesen, wenn es schon einen Nachfolger gegeben hätte. Märkte mögen keine Überraschungen und keine Ungewissheit.“