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Katharina Gorgi singt, tanzt und spielt Geige. Sie kann auch mit dem Ball umgehen.
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Volksoper

Katharina Gorgi: "Ich trage auch das Herz auf der Zunge"

Katharina Gorgi spielt die Hauptrolle in der Operette „Roxy und ihr Wunderteam“. Das jazzige Werk hat einen bitteren Beigeschmack.

Mit dem Fußball kann Katharina Gorgi umgehen. „In der Schule habe ich gern gespielt“, erzählt die Sängerin und Hauptdarstellerin der nächsten Volksopern-Premiere. „Roxy und ihr Wunderteam“ ist eine Operette von Paul Abraham und wird am 11. September erstmals gezeigt. Die Fußballoperette war Paul Abrahams letzter großer Erfolg: Sie wurde im März 1937 im Theater an der Wien uraufgeführt, wenig später musste der jüdische Komponist nach New York flüchten. Bei der Premiere war auch ein Großteil der österreichischen Nationalmannschaft unter Kapitän Matthias Sindelar anwesend. Tatsächlich galten die Österreicher damals als „Wunderteam“ – nach zwölf siegreichen Spielen in Folge (u. a. gegen Schottland 6:0 und gegen Deutschland 5:0). Und so finden sich im Plot Parallelen zum österreichischen Team, auch wenn es die ungarische Nationalmannschaft ist, die auf der Bühne ihren Sieg über England feiert.

Und hier kommt Roxy ins Spiel: Die Nichte des schottischen Mixed-Pickles-Fabrikanten Sam Cheswick ist auf der Flucht vor ihrer eigenen Hochzeit. Gegen den Willen des Kapitäns Gjurka Karoly darf sie die Sportler als Maskottchen auf ihr Trainingslager an den Plattensee folgen. „Hipp! Hipp! Hurra! Das Wunderteam ist da!“, singt der Chor. Dort sind auch die Schülerinnen eines Mädchenpensionats einquartiert. Statt Drill und heroischer Sportgedanken steht nun anderes im Vordergrund . . . Wird es unter diesen Umständen gelingen, das Entscheidungsspiel gegen England zu gewinnen?