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Ermittlungen

Das lange Warten auf den Wiener Prozess gegen Assads General

People inspect a site hit by what activists said were missiles fired by Syrian Air Force fighter jets loyal to President Bashar al-Assad, in Raqqa province, eastern Syria
Aktivisten warfen Assad 2013 vor, Raqqa bombadiert zu haben, um Kritiker auszuschaltenREUTERS
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Internationale Opferorganisationen warten auf die Anklage eines angeblichen syrischen Foltergenerals, der in Österreich lebt. Die Mühlen der Justiz mahlen langsam.

Damaskus/Wien. Elektroschocks. Vergewaltigungen. Stock- und Peitschenhiebe. Hunger, Durst, zusammengepferchte Häftlinge. Mit derartigen Methoden versucht Syriens Machthaber, Bashar al-Assad, Kritiker und Oppositionelle ruhigzustellen. Einer seiner einst höchstrangigen Geheimdienstoffiziere hat in Österreich Unterschlupf als Flüchtling gefunden. Internationale Opferorganisationen warten darauf, dass er zur Rechenschaft gezogen wird. Doch es dauert.