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Klimaprotest

Baublockaden als Dauerprotest

Demnächst, vor allem vor dem „Klimastreik“ am 24. September, soll der Protest nicht nur in der Donaustadt intensiviert werden.
Jana Madzigon
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Die Aktivisten richten sich auf einen langen Herbst ein, eine Lösung des Patts ist nicht in Sicht. Wie geht es mit den Straßenbaustellen in Wien-Donaustadt weiter?

Die Hoffnung mancher, bei den Baustellenblockaden in Wien-Donaustadt könnte es sich um eine kleine Ferienaktion handeln, die mit Schul- oder Uni-Beginn schon wieder vorbei sein wird, war wohl verfrüht. „Die Sorge, dass es dann weniger wird, hatten wir auch, aber das Gegenteil ist der Fall, es kommen laufend Leute vorbei, auch viele Anrainer“, sagt Florian Mayr von der NGO Extinction Rebellion, die mit den Gruppen Jugendrat, Fridays for Future und System Change, not Climate Change nun seit bald zwei Wochen die Baustelle und Zufahrtsstraße der Stadtautobahn in Hirschstetten blockiert. Seit Montag wird auch eine Baustelle bei der Hausfeldstraße besetzt. Ein Ende ist nicht in Sicht, im Gegenteil.

Abzug? „Ausgeschlossen“

Der Protest soll intensiviert werden, und mit diversen Aktionen – für Donnerstagabend war vor Ort ein Konzert angesetzt, für Samstag eine Feier um eine Baumpflanzung – versuchen die Aktivistinnen und Aktivisten zu mobilisieren. Sie bereiten sich zudem auf einen langen Herbst vor, das Protestcamp soll bald wetter- und winterfest werden. Freiwilliger Abzug? Ausgeschlossen, heißt es von den Protestierenden.