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Quergeschrieben

Aus „dauerhaftem Frieden“ wurde eine Schwächung der Demokratie

(c) imago images/ZUMA Wire (Phobthum Yingpaiboonsuk via www.imago-images.de)
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Wenn heute des Terroranschlags vom 11. September 2001 gedacht wird, sollte man auch an die Spätfolgen für die USA und den gesamten Westen denken.

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Heute vor 20 Jahren stand die Welt still, als die beiden Türme des World Trade Centers in New York in sich zusammenkrachten. Heute wird der damals amtierende US-Präsident, George W. Bush, in Shanksville, Pennsylvania, an das Rednerpult treten – dort, wo am 11. September 2001 der Flug 93 von den Passagieren zum Absturz gebracht wurde, bevor das Flugzeug Washington erreichen konnte. Was geht in seinem Kopf vor, wissend, dass die Operation „Enduring Freedom“ („Dauerhafter Frieden“) zwei Jahrzehnte später zu einer dauerhaften Krise der Demokratie in den USA geführt hat?