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Corona

2260 Neuinfektionen und fünf weitere Tote in Österreich

(c) Getty Images (Thomas Kronsteiner)
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Die Impfungen sind gegenüber der Vorwoche erneut gesunken. Nach wie vor sind weniger als 60 Prozent der Österreicher vollimmunisiert.

In Österreich sind innerhalb von 24 Stunden 2260 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden, das liegt über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 1863, und gegenüber dem Samstag vor einer Woche ist es ein Plus von 500. Die Sieben-Tages-Inzidenz stieg auf 146 Fälle pro 100.000 Einwohner. Weitere fünf Todesfälle im Zusammenhang mit Covid wurden vermeldet, 47 waren es im Verlauf der Woche.

Die Zahl der aktiven Fälle, die gestern die 20.000-Marke überschritt, wuchs auf 20.900 an. Die Zahl der Patienten mit Intensivbehandlung ging laut den Zahlen des Innen- und Gesundheitsministeriums mit 178 Menschen gegenüber gestern um fünf zurück, der Anstieg innerhalb einer Woche beträgt 25 Patienten. Insgesamt liegen derzeit 690 Personen, um 22 mehr als gestern, aufgrund einer Coronainfektion im Spital. Aufgrund der fünf weiteren Todesfälle beläuft sich der Sieben-Tages-Schnitt auf 6,7, insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 10.837 Tote in Österreich gefordert.

Zahl der Impfungen erneut gesunken

16.740 Impfungen sind am Freitag durchgeführt worden, das sind rund 2500 mehr als vor einer Woche, jedoch sind die Impfungen in den vergangenen sieben Tagen auf 80.899 erneut gesunken, nachdem es in der Vorwoche noch 81.842 waren. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.594.476 bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten (62,6 Prozent der Bevölkerung), 5.290.455 und somit 59,2 Prozent der Österreicher sind voll immunisiert. Die geringste Vollimmunisierungsrate findet sich bei den 12- bis 24-Jährigen mit 44,9 Prozent, bei der Gruppe 85 plus ist sie mit 87,6 Prozent fast doppelt so hoch, die Zahlen zu den Impfungen beziehen sich alle auf den Freitag.

Im Bundesländervergleich sind die Unterschiede bei den Sieben-Tages-Inzidenzen weiterhin hoch, den höchsten Wert hat Wien mit 220,5, gefolgt von Oberösterreich und Salzburg mit 191,2, bzw. 180. Mit großem Abstand hat Vorarlberg mit 124 den vierthöchsten Wert in Österreich, liegt jedoch bereits unter dem Durchschnittswert von 146. Weiters folgen das Burgenland (115,5), die Steiermark (104,1), Tirol (100,8), Niederösterreich (96,3) und Kärnten (72,8).

(APA)