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MQ

Das Kunstburgquartier

Clemens Fabry
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Die Museen haben es in ihrem Quartier nicht so leicht, wie es klingt. Eine kleine Analyse zum Geburtstag.

Das bunte Netz, das sich das MQ zum 20. Geburtstag von US-Künstlerin Janet Echelman über den Hof spannen ließ, hat unbeabsichtigten Tiefsinn: Ja, es ist Kunst. Ja, sie findet im MQ statt. Ja, sie ist nichtssagend und platt. Und ja, sie spannt weniger zusammen, als dass sie solitär schwebt.

Die Kunst und das Museumsquartier, das ist so eine Sache. Eher ist es ein Quartier als eines der Museen, die scheinen eher zufällig hier herumzustehen. Zusammengearbeitet wird hier zwischen den vielen Institutionen schon traditionell nicht. Die Trägerschaft, das MQ, kocht ihr eigenes künstlerisches Süppchen im „Freiraum“, in diversen eher katakombischen Trakten, in denen Künstler Ateliers und kleinere Kreativunternehmen Büros haben – und mehr hin als wieder sogar im Hof (wenn er nicht, wie meist, kommerziell belegt ist).