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Pizzicato

Der Stufenplan

(c) imago images/Westend61 (Ezequiel Gim� nez via www.imago-images.de)
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Zwischen Geimpften und Ungeimpften wird künftig stärker unterschieden. Doch kurz vor der oberösterreichischen Landtagswahl will die Bundesregierung auch niemanden verschrecken.

Deswegen hat man sich auf einen Stufenplan geeinigt. Ungeimpfte dürfen künftig auf Stiegen immer nur eine Stufe nach der anderen nehmen und keine Stufe überspringen, damit sie nicht durch Überanstrengung zu viele Aerosole ausscheiden.

Das ist aber nicht die einzige Maßnahme. So müssen Ungeimpfte künftig in öffentlichen Verkehrsmitteln eine FFP2-Maske tragen. Die Nase darf aber selbstverständlich auch weiterhin hinausschauen. Das Tragen der Maske unter dem Kinn ist jedoch nur noch montags, mittwochs und freitags erlaubt. Diese Wochentage könnten im Rahmen des strengen Stufenplans bei steigenden Infektionszahlen weiter eingeschränkt werden.

Bei größeren Veranstaltungen gilt künftig die 2-G-Regel: Es muss gegessen und getrunken werden. Für ungeimpfte Männer gilt auch in Nachtclubs die 2-G-Regel: Sie dürfen nur noch die Gabi und die Greta blöd anquatschen, bevor sie rausfliegen.

Wohnzimmertests sind künftig nicht mehr gültig, weil die Aussagekraft zu gering ist. Außerdem wurde nie ganz klar, was es bringen soll, ein Wohnzimmer zu testen. (aich)

Reaktionen an: philipp.aichinger@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.09.2021)