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Black Monday

Aktien: Warnzeichen gibt es eigentlich immer

(c) imago stock&people (imago stock&people)
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Gemessen an einem Indikator, den Starinvestor Warren Buffett besonders aussagekräftig fand, sind Aktien teuer wie nie zuvor. Das ist dennoch kein Grund, um davon die Finger zu lassen.

Das deutsche Wirtschaftsmagazin „Focus Money“ titelte dieser Tage: „33 Aktien praktisch ohne Risiko“. Und weiter: „Wie Sie ihr Vermögen in fünf Jahren mühelos verdoppeln“. Das löste auf Twitter eine Debatte aus, ob dieser Titel nicht unerfahrene Leute zum Aktienkauf animieren könnte, die bei der ersten Korrektur mit Verlust verkaufen und dann jahrelang erzählen, dass Aktien Teufelszeug sind.

Andere sahen das nicht so eng. Jeder wisse schließlich, dass einzelne Aktien immer ein Verlustrisiko bergen und es nie eine Garantie gebe, dass man sein Vermögen in fünf Jahren verdoppeln könne. Und wer 33 Aktien aus verschiedenen Branchen halte, sei durchaus breit diversifiziert.

Die Debatte zeigt ein Dilemma auf: Das Phänomen, das man früher abfällig „Dienstmädchenrallye“ nannte, ist ein zweischneidiges Schwert. Zwar ist es gut, wenn Menschen den Aktienmarkt entdecken. Aktien schlagen langfristig so ziemlich alle anderen Anlageformen – auch wenn Goldfans immer wieder Zeiträume finden, in denen das glänzende Edelmetall besser abschnitt. In Aktien zu investieren ist meist eine bessere Idee, als das Geld auf dem Sparbuch verkümmern zu lassen.