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Europa

Umfassende Eigentumskontrolle von EU „längst geplant“

WIEN: BANK AUSTRIA ZENTRALE IN DER SCHOTTENGASSE
Bestehende EU-Richtlinie sieht sogar einen Austausch von Daten über Eigentümer von Schließfächern vor.APA/ROLAND SCHLAGER
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Die EU-Kommission versucht das Thema Vermögensregister kleinzureden. Aber die Vernetzung von Daten über Konten und Vermögen zum Kampf gegen Steuerhinterziehung und Terrorismusfinanzierung ist im EU-Recht bereits verankert.

 „Ich kann darüber nur lachen“, sagt der deutsche Abgeordnete Sven Giegold (Grüne) im Gespräch mit der „Presse“. Er wird als einer der Initiatoren einer Machbarkeitsstudie zur Einführung eines EU-weiten Vermögensregisters genannt. Die zuständige Kommissarin, Mairead McGuinness, hatte zuvor in der „Welt am Sonntag“ behauptet, „die Kommission hat niemals nahegelegt, dass solch ein Vermögensregister notwendig ist. Das Konzept taucht in keinem unserer Arbeitsprogramme auf, und wir haben niemals in offiziellen Aussagen nahegelegt, dass wir es für notwendig halten.“