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Ausstellung

Im Belvedere fängt die Kunst nach 1945 früher an

Agnieszka Polska war einst Artist in Residence im Belvedere: In ihrem Film "Eclipse", 2012, trifft der Sammlungsbestand auf ihre animierte magische Tierwelt.© Courtesy the artist and Zak Branicka Gallery, Berlin
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Anstrengend, aber äußerst interessant ist die neue Darstellung der österreichischen Kunst seit den 1930er-Jahren im Belvedere 21. Linear wird hier jedenfalls gar nichts erzählt.

Es soll das an sich immer wahnsinnige Unterfangen nicht schmälern, aber es ist einfach nicht richtig, dass hier „erstmals seit vielen Jahrzehnten der Versuch eines Überblicks“ über die hauseigene Sammlung der Gegenwartskunst gemacht wird, wie Belvedere-Direktorin Stella Rollig bei der Pressekonferenz am Dienstag behauptete (laut APA). Mit Jahrzehnten kann man heutzutage auch leicht durcheinanderkommen, so weit weg wie das Jahr 2012 zu liegen scheint, als die damalige Belvedere-Direktorin Agnes Husslein das „21er Haus“ nach seiner Adaptierung wieder eröffnete – mit einem Überblick der Bestände seit 1945 im Obergeschoß des Schwanzer-Pavillons.