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Umfrage

Junge wollen viel verdienen

APA/HARALD SCHNEIDER
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Die Reihenfolge der beliebtesten Arbeitgeber hat sich geändert. Den größten Sprung nach oben machte das Pharmaunternehmen Pfizer.

Ein möglichst hohes Anfangsgehalt ist für Berufseinsteiger in Österreich nach wie vor das entscheidende Kriterium bei der Auswahl des Arbeitgebers – wobei Studentinnen im Schnitt rund zwölf Prozent weniger Gehalt erwarten als ihre männlichen Kollegen. Laut einer Umfrage der zum Springer-Konzern gehörenden Online-Jobplattform Stepstone haben eine sichere Anstellung und flexible Arbeitsbedingungen an Bedeutung gewonnen.

Stepstone hat 11.000 Studenten an 33 österreichischen Unis und Hochschulen gefragt, welche Kriterien bei der Auswahl ihres künftigen Arbeitgebers für sie besonders wichtig sind. Neu unter den zehn am häufigsten genannten Kriterien sind der Wunsch nach einer sicheren Anstellung und flexiblen Arbeitsbedingungen.

„Home-Office ist aktuell das am stärksten diskutierte Thema unter Arbeitgebern und Beschäftigten“, sagte Daniel Hauser von der zu Stepstone gehörenden Employer-Branding-Agentur Universum. „Ich denke, dieser Trend wird mit dem Einkehren der Normalität etwas abflachen, aber sicher ist, dass es von nun an Teil der Erwartungshaltung an einen Arbeitgeber sein wird und besonders für junge Talente ein ausschlaggebender Punkt.“

Beliebte Sektoren und Firmen

Wer heute Wirtschaft studiert, möchte am liebsten in der Management- und Strategieberatung Fuß fassen (57 Prozent) oder bei einer Bank (37 Prozent). Studierende der Technik oder IT suchen bevorzugt einen Job im Bereich Software und Technologie oder in der Automobilindustrie. In den Naturwissenschaften belegen Pharmazie und Biotechnologie den ersten Rang der Beliebtheitsskala, hier will jeder Zweite Fuß fassen (53 Prozent), aber auch Chemie (39 Prozent), Gesundheit, Wellness und Fitness (30 Prozent) gelten als attraktive Zukunftsbranchen.

Den größten Sprung nach oben machte das Pharmaunternehmen Pfizer. Das Unternehmen liegt bei Studenten der Naturwissenschaften als absoluter Top-Arbeitgeber auf Platz eins, bei Technik- oder IT-Studenten ist Pfizer um 56 Plätze und bei Wirtschaftswissenschaften um 54 Plätze deutlich nach oben gerückt. Google wurde als Top-Arbeitgeber unter Technik- und IT-Studierenden in diesem Jahr von Siemens überholt und verliert damit in allen Hauptstudienfächern an Attraktivität – ein globaler Trend, der auch in den anderen D-A-CH-Märkten zu beobachten ist. Der ORF ist bei Wirtschaftsstudenten heuer sogar auf Platz fünf der beliebtesten Arbeitgeber gerückt und liegt damit direkt hinter Red Bull, Google, UNO und McKinsey. (APA)