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Interview

„Die AfD kann die Querdenkerei nicht nutzen“

In Umfragen liegt die AfD momentan bei zehn bis elf Prozent – und damit angesichts der Coronakrise unter den Erwartungen vieler.(c) Eyevine / picturedesk.com
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Der Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt erklärt, warum die deutsche Rechtspartei im Wahlkampf nur wenig aufregt und wieso die Union es im Umgang mit der Rechten nicht der ÖVP gleich tut.

Sie war für eine Zeit das Dauerthema der deutschen Politik: die Alternative für Deutschland (AfD), rechtspopulistisch bis rechtsradikal, seit vier Jahren im Bundestag vertreten. Ausgerechnet in der Coronapandemie ist es ruhig um die umstrittene Oppositionspartei geworden. In Umfragen verharrt die AfD bei zehn, elf Prozent.

Die Presse: Corona-Krise, Afghanistan-Debakel, Machtwechsel, schwache Kanzlerkandidaten – warum nutzt das der AfD nicht?