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Briefing
Was Sie heute wissen sollten

Dieser Winter wird teuer - Russland wählt - Schadenersatzprozess in Ischgl-Causa startet

Wir starten mit Ihnen in den Nachrichtentag und geben Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Themen des Morgens.

Strompreise explodieren: Dieser Winter wird teuer. Europas Gasspeicher sind kurz vor Beginn der Heizsaison so leer wie schon lange nicht. Und beinahe täglich klettern die Preise für Elektrizität und Erdgas an den Börsen auf neue Rekordwerte. Gas ist heute drei mal so teuer als zu Jahresbeginn. Und wer im Großhandel Strom kaufen will, muss mehr als das Doppelte zahlen als vor wenigen Monaten. Mehr dazu [premium]

Off-Label-Impfungen: Die Anzahl geimpfter Kinder steigt, und das bevor der Impfstoff offiziell für Kinder unter 12 Jahren freigegeben ist. Wie das funktioniert und warum dabei nicht die Eltern, sondern die Ärzte die volle Verantwortung übernehmen. Mehr dazu [premium]

Myokarditits bei jungen Männern: In Großbritannien wollen Wissenschafter der Universität Oxford verschiedene Impfschemata bei 12- bis 16-Jährigen testen, um die Immunreaktionen und die milderen Nebenwirkungen zu untersuchen. "Wir sind besorgt über das Risiko einer Herzmuskelentzündung, insbesondere bei der zweiten Dosis des Impfstoffs von Pfizer bei jungen Männern", erklärte der leitende Forscher der Studie, Matthew Snape, gegenüber Reportern. 

Russland-Wahl begonnen - Opposition wittert Betrug: In Russland hat am Freitag eine dreitägige Parlamentswahl begonnen. Während der Sieg der Kremlpartei Geeintes Russland sicher schien, warnte die Opposition vor systematischem Wahlbetrug. Vor allem die neue Möglichkeit der elektronischen Abstimmung sei eine "ungeheuerliche Maßnahme", sagte die Sprecherin des inhaftierten Kremlgegners Alexej Nawalny, Kira Jarmysch, der Deutschen Presse-Agentur. Sie zeigte sich dennoch kämpferisch. 

Zivilprozess in der Ischgl-Causa startet: Am Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen findet am Freitag die erste mündliche Verhandlung einer Amtshaftungsklage gegen die Republik in der Causa Ischgl statt. Die Witwe und der Sohn eines 72-Jährigen, der sich bei einem Ischgl-Aufenthalt im März 2020 mit Corona angesteckt hat und wenig später gestorben ist, verlangen rund 100.000 Euro Schadenersatz von der Republik Österreich.

Krankmeldungen wieder telefonisch möglich: Die Österreichische Gesundheitskasse führt angesichts der steigenden Anzahl an Corona-Infektionen wieder die telefonische Krankmeldung ein. Befristet ist die Maßnahme vorerst bis Jahresende. ÖGK-Obmann Andreas Huss hält eine Verlängerung aber für realistisch, wie er im Ö1-"Morgenjournal" ausführte. Sogar eine Dauerlösung kann sich der Arbeitnehmer-Vertreter vorstellen und zwar nach einer E-Visite, also einer Video-Aussprache zwischen Arzt und Patient. 

Antibiotika-Resistenz: Massentierhaltung versus Menschen: Das EU-Parlament hat sich gegen Reserveantibiotika ausgesprochen, die der Humanmedizin vorbehalten bleiben sollten. Die Argumentation der Gegner war entlarvend, schreibt Kollege Wolfgang Böhm in der heutigen Morgenglosse. Mehr dazu.