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England

Guardiola: "Hasenhüttl lässt so ähnlich spielen wie wir"

Premier League - Southampton v West Ham United
REUTERS
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Manchester City gilt im Premier-League-Heimspiel am Samstag gegen Southampton als klarer Favorit. Pep Guardiola aber zeigt großen Respekt.

Während der englische Fußball-Meister zuletzt vier Siege in Folge bei einem Torverhältnis von 17:4 feierte, warten die "Saints" nach vier Runden noch immer auf den ersten Sieg. Trotzdem warnte City-Coach Pep Guardiola vor dem Nachzügler, auch wegen dessen Trainer Ralph Hasenhüttl.

"Ralph lässt so ähnlich wie wir spielen. Sie sind sehr gefährlich und haben große Qualität", sagte der Katalane, der Hasenhüttl schon aus gemeinsamen Zeiten in der deutschen Bundesliga kennt. Besonders bitter endete für Guardiola das Duell mit Hasenhüttl im Juli 2020, als Southampton 1:0 siegte. Danach folgten jedoch zwei Siege von Manchester City.

Die Chancen auf den dritten Streich stehen gut, schließlich überzeugten die "Citizens" zuletzt beim 6:3 in der Champions League gegen RB Leipzig - allerdings nur vor rund 38.000 Zuschauern. Guardiola hofft nun auf stärkeren Publikumszuspruch. "Wir haben in den letzten drei Heimspielen 16 Tore erzielt. Deshalb möchte ich, dass am Samstag mehr Leute kommen. Wir brauchen die Fans, denn wir werden müde sein", erklärte Guardiola.

Debatte über Fanzuspruch

Diese Aussage bezeichnete ManCitys offizieller Fanclub-Chef Kevin Parker als "frustrierend und nicht faktenbasiert. Unser Zuschauerzahlen sind exzellent." In nationalen Bewerben sind bei Heimspielen des Meisters rund 55.000 Personen zugelassen - der Schnitt in der vergangenen Liga-Saison betrug 54.219. In den ersten beiden Matches dieser Spielzeit kamen jeweils über 51.000 Menschen.

Das Champions-League-Spiel gegen Leipzig sei wie so manches "Königsklassen"-Match in der Vergangenheit ein Ausreißer nach unten gewesen. "Guardiola ist der beste Trainer der Welt, aber er versteht nicht, dass Spiele an einem Mittwochabend für manche ein Problem sind", sagte Parker. Citys Etihad Stadium bekam von rivalisierenden Gruppierungen schon vor Jahren den Spitznamen "Emptyhad" verpasst. "Aber dafür gibt es keine Grundlage. Und Guardiola spielt den Anhängern anderer Teams mit seinen Aussagen in die Hände", kritisierte Parker.

Keine Diskussionen über Zuschauerzahlen gibt es im Zusammenhang mit Liverpools Stadion an der Anfield Road - die Arena wird auch am Samstag gegen Crystal Palace prall gefüllt sein. Die "Reds" halten bei zehn Punkten, so wie Spitzenreiter Manchester United und der Zweite Chelsea. United will am Sonntag bei Rapids Europa-League-Gegner West Ham Wiedergutmachung für die Champions-League-Niederlage gegen die Young Boys betreiben, die "Blues" absolvieren das London-Derby beim einen Zähler zurückliegenden Siebenten Tottenham. Ebenfalls am Sonntag tritt ÖFB-Teamgoalie Daniel Bachmann mit Watford auswärts gegen das noch punktlose Schlusslicht Norwich an.

(APA)