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Wohngeschichte

Wien Währing: Umgeben von Designklassikern in der Villa Bablik

Wirth in ihrem großen Garten.
Wirth in ihrem großen Garten.Barbier
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Susanne Wirth lebt in einer Villa im 18. Wiener Gemeindebezirk, die einst der Architekt Oswald Haerdtl entworfen hat. Ihrer Wohnung hat sie eine ganz persönliche Note aufgedrückt.

Susanne Wirth ist in ihrem Leben noch nie umgezogen. Seit 71 Jahren wohnt sie in der Villa Bablik in Wien Währing, entworfen von dem renommierten Wiener Architekten, Designer und Architekturlehrer Oswald Haerdtl (1899-1959). Zu weiteren bedeutenden Arbeiten Haerdtls im Bereich Wohnbau gehören neben der Villa Bablik unter anderem das Wochenendhaus Hedy Antal in Greifenstein oder die denkmalgeschützte Villa Mierka auf dem Mönchsberg in Salzburg. Auftraggeber der Villa Bablik war Wirths Großvater, der das Wohnhaus 1949 auf dem riesigen Grundstück für seine beiden Töchter errichten ließ. „Haerdtl war aber auch der Lehrer meiner Mutter“, erzählt Wirth, die sich vor Kurzem im Zentrum Wiens noch einmal mit einer kleinen Wohnboutique selbstständig gemacht hat. „Heute würde man sagen, sie hat bei ihm Design studiert.“

Im Wohnzimmer finden sich einige klassische Designerstücke.
Im Wohnzimmer finden sich einige klassische Designerstücke.Barbier

Mehrere Umbauten

Aus den ursprünglichen zwei Wohneinheiten seien im Lauf der Zeit leider vier geworden, bedauert Wirth beim Rundgang. „Vor 25 Jahren hat mein Mann eine Wendeltreppe vom Wohnzimmer in den Keller bauen lassen, sodass wir 36 Quadratmeter an Wohnfläche dazugewonnen haben. Dort haben wir eine Sauna, ein Gästezimmer mit Bad und einen kleinen Abstellraum untergebracht.“ Auch sonst hat sich im Lauf der vergangenen dreißig Jahre einiges verändert: Die ehemaligen Kinderzimmer – ursprünglich als Kartenspielzimmer konzipiert – wurden zu Wirths Schlafzimmer, das Esszimmer ist mittlerweile die Küche mit direktem Garten- und Terrassenzugang, und die ehemalige Besenkammer samt Vorraum der ursprünglichen Küche wurde zu einem Bad umfunktioniert. Die Schlafzimmer im ersten Stock wurden zu einem großen Wohnzimmer zusammengelegt. „Dabei muss man bedenken, dass hier ursprünglich ebenerdig nur Wohnräume und keine Schlaf- und Sanitärräume vorgesehen waren“, betont Wirth.

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