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Ein Smaragd mitten im Wald: der Schafferteich in Vorderstoder, kühl, klar, ruhig.
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Oberösterreich

Pyhrn-Priel: Viel schöner als auf Insta

Müde Teenager im Sommer auf eine grasgrüne Skipiste zu locken ist nicht einfach. Aber wenn sie übersät ist mit Almblumen und zu einem fast karibischen Strand führt, dann wird Hinterstoder zu einem Zauberort, den man schon gern früher entdeckt hätte.

Die Aussicht auf eine Woche Sommerurlaub auf einer Hütte löst bei den Jugendlichen nicht gerade Euphorie aus. Das war schon vor Corona so und ist nun, nach einem Jahr, das zwischen Nicht-hinausgehen-Dürfen und Schnell-hinausgehen-Müssen hin und her torkelte, noch ausgeprägter geworden. „Gibt es WLAN?“ fragt der eine. „Was machen wir dort den ganzen Tag?“, der andere. „Mountainbiken, schwimmen, wandern, klettern.“ Keine Antwort. Aber Antworten sind ohnehin rar geworden. Lethargie hat um sich gegriffen.

Mit gemischten Gefühlen geht es daher nach Oberösterreich, genauer gesagt in die Pyhrn-Priel-Region. Bitte, wohin? Erst bei der Einfahrt nach Hinterstoder, vorbei an den Liftanlagen, regt sich ein wenig Begeisterung. Hier war man schon öfter Ski fahren, die Wiesen sind als Pisten vertraut und fremd zugleich. Bei der Ankunft in der Stegerhütte, nur ein paar Minuten oberhalb des Ortes, tritt das ein, worauf man gehofft hat: Das atemberaubende Bergpanorama, die tiefgrünen Wiesen, der Wald rundherum, die Stille, in die nur das Geräusch einer Motorsäge dringt, es wirkt. Dieser Schönheit kann man sich nicht entziehen.