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Blattlinie

Der Eingangsbereich im Lesewohnzimmer

Warum das Inhaltsverzeichnis heute ausfällt, wie Alfred Hackensberger nach Afghanistan kam und welche Rolle Jürgen Streihammer künftig spielen wird.

Das Inhaltsverzeichnis fällt heute leider aus, wie Sie auf den ersten Blick erkannt haben. Wir räumen den Eingangsbereich in Ihr sonntägliches Lesewohnzimmer sehr ungern aus. Doch diesmal haben wir auf die Wegweisertafel verzichtet, um Ihnen einen außergewöhnlichen Text präsentieren zu können: Alfred Hackensberger schildert, wie fragil die Herrschaft der Taliban in der nordafghanischen Stadt Mazar-i-Sharif ist. Ursprünglich wollte er gemeinsam mit dem Fotografen, Sebastian Backhaus, über Dubai nach Kabul reisen. Doch alle Flüge wurden abgesagt. Das eingeschworene Reporterteam disponierte um, setzte sich in eine Maschine in die tadschikische Hauptstadt Duschanbe und reiste von dort über Usbekistan nach Afghanistan. Die beiden wollen 14 Tage am Hindukusch bleiben. Für Hackensberger (62) ist es Beruf und Leidenschaft, möglichst nah am Geschehen zu sein. Er ist seit mehr als 35 Jahren Reporter, schrieb für den „Wiener“, „Tempo“, die Magazine der „Süddeutschen“ und der „Zeit“, seit 2012 fix für die „Welt“ und die „Presse“.

Sehr gut kennengelernt haben Sie in den vergangenen Jahren auch unseren Korrespondenten in Berlin, Jürgen Streihammer. Er geht immer wieder die Extrameile, um Ihnen besondere Interviews und stilistisch brillante Reportagen zu liefern. Für diese Ausgabe begab er sich in Hamburg auf die Spuren des SPD-Kanzlerkandidaten, Olaf Scholz. Nach der Bundestagswahl wird Streihammer nach Wien zurückkehren – und mit einem größeren Radius denn je unterwegs sein: als außenpolitischer Reporter der „Presse“.

In Berlin folgt ihm, wie Sie vielleicht schon wissen, ein äußerst vielseitiger und kenntnisreicher Kollege als Korrespondent nach: Christoph Zotter.

christian.ultsch@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.09.2021)