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Golf

Ryder Cup: Historische Rivalen im Spiel um die Ehre

Ryder Cup
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Von einem britischen Saatguthändler 1927 ins Leben gerufen, ist der Ryder Cup heute eines der größten Einzel-Sportevents der Welt. Europa gegen die USA elektrisiert Profis gleichermaßen wie Fans.

Es begann mit dem Versprechen auf fünf Pfund Prämie und einer Party mit Champagner und Hühner-Sandwiches für die Gewinner. Der britische Saatguthändler Samuel Ryder hatte in den 1920er-Jahren Gefallen am inoffiziellen Golf-Duell zwischen Briten und US-Amerikanern im Vorfeld der British Open gefunden, bei der Nachbesprechung im Pub wurde die Idee geboren, daraus einen ordentlichen Wettkampf zu machen. Die Leidenschaft für den Sport hatte Ryder erst spät für sich entdeckt, im Alter von 50 Jahren wollte er seiner angeschlagenen Gesundheit etwas Gutes tun – und sollte durch sein Engagement schließlich dem Golf etwas Einzigartiges hinterlassen. Um 295 Pfund ließ Ryder damals eine Trophäe anfertigen – sie trägt seinen Namen und wird von einer Figur geziert, die den damaligen britischen Star Abe Mitchell zeigt – und half auch beim Budget aus: 1927 erlebte der Ryder Cup im Worcester Country Club, Massachusetts, seine Premiere.