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Umringt von Ladesäulen, die er nicht gebrauchen kann: Porsche 911 GTS.
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Sportwagen-Zukunft

Porsche 911: Grüner Sprit ist die Hoffnung

Einfach auf Hybrid oder Elektro umsatteln, das ist für den Porsche 911 mit seiner speziellen Bauart bislang keine Option. Doch welche Aussichten haben Sportwagen der alten Schulen, wenn die Elektromobilität das Rennen macht?

Zur Zukunft des Porsche 911 gibt es mehrere Aussagen, die letztlich aber vage bleiben. Wenn man will, kann man jederzeit Ferry Porsches geflügelten Satz bemühen, wonach das letzte je gebaute Auto ein Sportwagen sein wird.

Vom heutigen Porsche-Chef Oliver Blume ist etwas konkreter zu hören: „Der 911 wird der letzte Porsche mit Verbrennungsmotor sein.“ Motto: Vieles lässt sich elektrifizieren, aber eben nicht alles. Das spezielle Konzept des 911 mit seinem Boxermotor im Heck und den daraus resultierenden Fahr- und Charaktereigenschaften wäre so ein Fall.

Warum überhaupt so viel Aufhebens um ein Modell, dem bei seinem Hersteller längst einige andere gegenüberstehen, auch solche, die sich besser verkaufen? Schnell ist der Begriff der Ikone zur Hand, die der 911 in automobilhistorischer Hinsicht zweifellos ist, und man kann auch sagen: Marken-Wahrzeichen, Imageträger, da sind wir schnell beim Gründungsmythos der Firma Porsche.

Denn während der 356 von 1948 als erstes Modell der jungen, aus den Kriegstrümmern entstiegenen Firma noch starke Züge von Ferdinand Porsches Vorkriegskonstruktion des Käfers aufwies, war der 911 von 1963 das eigenständige Werk der Söhne, von Ferry als Firmengründer und Konstrukteur und Ferdinand Alexander als Designer des Jahrhundertwurfs.