Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Let´s make money

Der Dax wird am Montag aufgewertet - mit diesen fünf Aktien ist man vorn dabei

Manche deutsche Aktie könnte noch groß aufzeigen.
Manche deutsche Aktie könnte noch groß aufzeigen.
  • Drucken

Eine ereignisreiche Woche steht Anlegern bevor. Unter anderem wird der deutsche Leitindex Dax so stark umgebaut wie noch nie. Wir haben fünf Aktien herausgefiltert, die günstig und vielversprechend sind.

Wie Überschuldung entsteht und wohin sie führen kann, lässt sich derzeit am Beispiel des Immobilienkonzerns China Evergrande ablesen. Übermächtig auf dem Markt, ist er zuletzt in Schieflage geraten. Seine Aktien sind seit Anfang des Jahres um über 85 Prozent eingebrochen. Auf dem Kapitalmarkt befürchtet man eine Insolvenz mit gravierenden Folgen. Schon ist von der Möglichkeit die Rede, dass der Konzern zum chinesischen Lehman wird. Die US-Bank hatte 2008 die Finanzkrise ausgelöst.

Zeit auch für Anleger, einmal innezuhalten und sich zu vergegenwärtigen, wo wir selbst unterwegs sind. Die Freude über das Gelddrucken der Notenbanken, das ja seit Jahren den Aktienmarkt befeuert, macht nämlich leicht vergessen, dass man aus den Schuldenbergen ja wieder einmal raus soll. Oder sie zumindest nicht weiter anhäuft.

Womit wir beim zweiten großen Thema sind, das den Markt derzeit beschäftigt: Die Vorhaben der besagten Notenbanken, allen voran der amerikanischen Fed. Sie tagt am Mittwoch. Zwar ist dem Markt ziemlich klar, dass die Fed den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik noch heuer starten will, weil die Wirtschaft sich stärker erholt als erwartet. Aber weil die Anleger eben bisher von den Gelddruckern verwöhnt worden sind, warten sie nervös auf die Wortwahl und den genauen Zeitplan für die Strategieänderung.

Und dann ist da noch Deutschland, auf das man den Blick lenken sollte. Zum einen, weil der Leitindex Dax in Europas größter Volkswirtschaft am 20. September von 30 auf 40 Unternehmen erweitert wird. Das macht ihn bunter und verjüngt ihn. Die neuen Mitglieder und der Dax insgesamt bekommen nun mehr Beachtung.

Interessieren sollte die Anleger auch das zweite deutsche Großereignis: die Bundestagswahl am 26. September mit ihrem drohenden Linksruck. Und das in einem Land, dass am Ende der Ära Angela Merkel bereits von der Substanz lebt. Wiewohl: Die Auswirkung von Wahlen auf die Börse wird oft auch überschätzt.

Generell ist festzuhalten, dass sich der jetzige Moment nicht wirklich aufdrängt, um groß auf dem Aktienmarkt zuzukaufen, zumal sich ja das Coronathema hartnäckig hält. Man muss es klar sagen: Gemessen an den Leitindizes ist an den europäischen und der deutschen Börse über die vergangenen paar Monate hinweg nichts zu holen gewesen. Anders in den USA, wo immer neue Rekorde erzielt worden sind. Kein Wunder, dass so mancher Großinvestor mehr Aufholpotenzial in Europa sieht und dorthin umschichtet.

Das kann man als Kleinanleger bei der nötigen Vorsicht als Idee durchaus aufgreifen. Wählt man also Deutschland und nimmt den Umstand hinzu, dass wir uns in einem „Superzyklus“ der Logistikbranche befinden, wie die Deutsche Bank es nennt, kann man wohl getrost bei einem richtig starken Flaggschiff zugreifen: