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Alterssicherung

Kleine Pensionen stiegen seit 2004 um 42 Prozent

Der Leiter der Alterssicherungskommission, Walter Pöltner, wirft das Handtuch.
Der Leiter der Alterssicherungskommission, Walter Pöltner, wirft das Handtuch.(c) APA (Herbert Neubauer)
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Die Kritik an der außertourlichen Pensionsanpassung hält an, der Leiter der Alterssicherungskommission tritt zurück.

Das kann man getrost einen Knalleffekt nennen: Der Leiter der Alterssicherungskommission, Walter Pöltner, wirft das Handtuch. Er werde seine Funktion mit Jahreswechsel zurücklegen, teilte er Sozialminister Wolfgang Mückstein mit. Die Alterssicherungskommission wurde 2017 gegründet und „überwacht die Entwicklung der gesetzlichen Pensionsversicherung als auch der Pensionen des öffentlichen Dienstes“, heißt es auf der Homepage des Sozialministeriums. Doch die Politik habe die Erkenntnisse der Kommission zu wenig beachtet, sagt Pöltner zur „Presse“. Sie nehme die langfristige Sicherung der Pensionen nicht ernst genug. „Ich bin müde, darauf hinzuweisen. Ich will nicht immer den Bösen spielen“, sagt Pöltner. Darum sei es Zeit, Verantwortung zu übernehmen und zurückzutreten.