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Lebensmittelhandel

Köstinger über Termindiktat von Billa erbost

Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger
Landwirtschaftsministerin Elisabeth KöstingerAPA/HANS PUNZ
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Die Landwirtschaftsministerin sieht es als Beleg für die
Denkweise des Handels, dass ihr ein Gesprächsangebot für den 4. Oktober über die Medien gemacht wurde.

In der Auseinandersetzung von Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) mit dem österreichischen Lebensmittelhandel bleibt der Tonfall scharf. Köstinger hatte deren Übermacht kritisiert, am Mittwoch zeigte sie sich aber auch über das Gesprächsangebot von Billa für den 4. Oktober verärgert. Sie halte es für schlechten Stil, einen Termin zu diktieren und ihr medial ausrichten, grollte sie.

Dies zeige die Denkweise der Handelskonzerne, die überzeugt seien, ihrem Gegenüber alles vorsetzen zu können. Tatsächlich sei sie an diesem Tag aber auch verhindert. Einmal mehr klagte Köstinger darüber, dass Österreichs Bauern dem Preisdruck und dem Dumping des Handels nicht mehr standhalten könnten.

Tonalität für Rewe-Konzern „sehr befremdlich"

Bei Billa findet man die Tonalität der Antwort "sehr befremdlich". "Wir haben selbstverständlich im Vorfeld der öffentlichen Einladung eine persönliche schriftliche Einladung direkt an die Frau Bundesministerin bzw. ihr Büro geschickt. Und als solche - nämlich Einladung - war das gedacht und formuliert", sagte Rewe-Sprecherin Ines Schurin am Mittwoch.

Es wäre selbstverständlich auch möglich gewesen, den Termin zu diskutieren oder eine andere Möglichkeit zu finden, so Schurin. Auf die Einladung zu dem Gespräch am 4. Oktober habe der Handelskonzern keine Antwort erhalten. "Das Gesprächsangebot steht aber nach wie vor", sagte Schurin.

(APA)