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Windows 11

Microsoft präsentiert neue Surface-Geräte

(c) Microsoft
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Am 5. Oktober erscheint Windows 11. Rund um diesen Termin gibt es auch neue Geräte aus dem Hause Microsoft: Surface Pro 8, ein Surface Laptop Studio sowie ein Surface Pro 8.

Rechtzeitig zum Start von Windows 11 bringt Microsoft ein neues Surface-Line-up auf den Markt. Die vorgestellten Geräte werden in Österreich erst im November im Handel aufschlagen, während in Deutschland zumindest das Surface Pro 8 bereits direkt zum Start von Windows 11 bereits erhältlich sein wird. Microsofts Version eines faltbaren Handys bekam eine Auffrischung, wie auch das Surface Pro und das Surface Laptop Studio.

Das Surface Laptop Studio ist der Nachfolger des Surface Book 3 und ist ein kleiner Verwandlungskünstler. Es lässt sich aufgrund des 360-Grad-Scharniers als Laptop oder als Tablet verwenden. Dafür kann der obere Teil (Bildschirm) über die Tastatur geschoben werden. Insgesamt bringt das Gerät knapp 1,74 Kilogramm auf die Waage. Dafür beherbergt es ein 14,4 Zoll großes 3:2 Display (ein favorisiertes Format bei Microsoft). Die Auflösung liegt bei 2400 x 1600 Pixel. Da es auch als Tablet eingesetzt werden soll, bietet es auch ein Touch-Display. Zwei USB-C-Buchsen (Thunderbolt 4) sowie ein Klinkenstecker-Anschluss (3,5mm) sind vorhanden. Auf einen SD-Kartenleser und USB-A verzichtet Microsoft hier aber.

Das Surface Laptop Studio.(c) Microsoft

Bei den Prozessoren setzt Microsoft auf Intels Tiger Lake H35 Prozessoren. Zur Auswahl stehen neben verschiedenen RAM- (16/32GB) und Speichervariationen auch wie Intel-Core-i7 und Intel-Core-i5-Prozessoren. Die maximale Konfiguration beinhaltet eine 2-TByte-SSD und 32-GByte RAM. Hierfür liegt der Preis bei knapp 3100 Dollar, der Startpreis liegt bei 1600 Dollar. Aktuell können die Geräte nur in den USA vorbestellt werden. Erst Anfang des nächsten Jahres sollen die Laptops auch in Österreich auf den Markt kommen.

Das Surface Laptop Studio im Tablet-Modus.(c) Microsoft

Microsofts Alternative zu Falthandys

Das Surface Duo 2 ist nicht im herkömmlichen Sinn ein Falthandy, mehr ein Dual-Screen-Gerät, bei dem zwei Bildschirme über ein Scharnier miteinander verbunden sind. Die mechanische Verbindung wurde schmäler gemacht, bei der Darstellung wurden Anpassungen vorgenommen. So lassen sich Anwendungen wie die Foto-App auf beiden Bildschirmen anzeigen. Bei der hauseigenen Videokonferenz-App Teams spielt Microsoft mit den verfügbaren Elementen wie dem Whiteboard und den Anzeigefunktionen. Die Displaydiagonale beläuft sich auf je 5,8 Zoll (14,7 Zentimeter), worauf sich 1344 x 1892 Pixel quetschen.

Das Surface Duo 2.(c) Microsoft
Wen bei Falthandys die "Delle" stört, bei dem wird hier gar keine Freude aufkommen.(c) Microsoft

Das "dünnste 5G-Smartphone" bietet natürlich auch ein Triumvirat an Kameras auf der Rückseite. Die Frontseite ziert ein kleines Loch, das die 12-Megapixel Selfie-Kamera beherbergt. Die technische Ausstattung beinhaltet zudem einen acht Gigabyte großen Arbeitsspeicher, 128,246 oder 512 Gigabyte stehen als Speicheroptionen zur Auswahl.

(c) Microsoft

Ab dem 15. November ist das Android-11-Gerät für einen Preis von 1649 Euro erhältlich.

Das Surface Pro 8 in neuem Gewand

Knapp neun Jahre ist es her, dass Microsoft sich vom OEM-Schattendesign verabschiedet hat und selbst Geräte wieder entwickelt. Lange sah es danach aus, als würde die Surface-Reihe ein teurer Flop werden. Der US-Konzern hat die Kritiken aufgenommen, die Geräte verbessert und jetzt eine solide Produktlinie auf dem Markt.

Das Surface Pro 8(c) Microsoft

Das Prinzip bleibt gleich: Das Surface Pro 8 ist ein Tablet, erst mit dem zusätzlichen Zubehör, wie einer Tastatur, das sich über Magneten andocken lässt, wird es zu einem vollwertigen Rechner. Mit 889 Gramm ist es angenehm leicht und ideal, wenn man wieder viel unterwegs arbeitet.

Im Gehäuse (287 x 208 x 9,3 Millimeter) findet ein 13-Zoll-IPS-Display Platz, bei dem auch einmal mehr auf ein 3:2 Format gesetzt wird. Neu ist die 120 Hz Bildschirmwiederholrate, die zwar vor allem bei Smartphones gerne thematisiert wird, aber erst bei großen Displays wirklich spürbar von Vorteil ist. Die Auflösung beläuft sich auf insgesamt 2880 x 1920 Pixel. Die Bildschirmränder wurden nochmals verschmälert.

Wie auch beim Surface Laptop Studio verzichtet Microsoft auf USB-A und ersetzt sie durch zwei USB-C-Anschlüsse, ebenfalls Thunderbolt 4. Hier bleibt aber der Micro-SD-Kartenleser.

Im Inneren sorgt ein 51,5 Wattstunden Akku für eine Ausdauer von bis zu 16 Stunden laut Microsoft. Auch hier stehen wieder verschiedene Konfigurationen zur Auswahl: Zur Auswahl stehen etwa der Core i5-1135G7 oder der Core i7-1185G7. Dem Prozessor stehen mindestens 8 Gigabyte RAM zur Verfügung, wobei auch 16 GB möglich sind. Die Speichervarianten: 128, 256, 512 GB oder ein Terabyte.

Ladeschale im Cover für den Stift.(c) Microsoft

Wie gewohnt sind Tastatur-Cover und Stift separat erhältlich. Beim Zubehör ist neu, dass der Stift direkt über das Cover geladen werden kann. Der Slim Pen 2 und das Cover sind im Bundle für 280 Euro erhältlich.

Die Preise für das Surface Pro 8 starten bei 1180 Euro (Intel Core i5, 8GB RAM, 128 GB SSD) und enden bei 2289 Euro (Intel Core i7, 16 GB RAM, 1 TB SSD). Ab dem 28. Oktober sollen die Geräte im Handel verfügbar sein.