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Interview

Manuel Ortlechner: "Austria muss Perspektiven bieten"

SOCCER - OEFB Cup, Spittal vs A.Wien
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Austria-Sportdirektor Manuel Ortlechner schmerzt das Cup-Aus, doch in Favoriten ist „alles immer hoch-emotional“. Er spricht über 2-G, Geld, Tabelle, Talente und den Dreijahresplan am Verteilerkreis.

Die Presse: Die Frage ist provokant: Warum muss man Austria-Sportdirektor werden, und: Wäre aus Ihrer Sicht ein anderer Zeitpunkt nicht besser gewesen?

Manuel Ortlechner: Es ist vom Zeitpunkt her sicherlich nicht der leichteste. Natürlich wäre es besser, wenn wir positives Eigenkapital hätten und die finanzielle Situation nicht so angespannt wäre. Aber selbst dann wäre es nicht leicht, weil Austria als Verein immer eine hochemotionale Angelegenheit ist. Es ist ein Projekt, auf das ich mich sehr gefreut habe und das mir jetzt sehr viel Freude bereitet. Nachdem ich nach meiner Karriere bei vielen Start-ups dabei war, weiß ich, was operativ zu tun ist, um Schwung hineinzubringen. Und wie man kreativ sein kann, selbst wenn das Geld knapp ist.

Stichwort Geld, wie ist es um Austria denn bestellt? Vergangene Saison hört man von über 70 Millionen Euro Schulden.