Berichtssaison verläuft sehr uneinheitlich

(c) REUTERS (LUCAS JACKSON)
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Die US-Investmentbank Morgan Stanley gab einen Verlust von sieben Cent je Aktie im dritten Quartal bekannt. Auch die Aktie des Pharmakonzerns Bayer zählte zu den Verlierern im Frankfurter DAX. Boeing legt zu.

Die jüngsten Quartalszahlen, die börsenotierte Unternehmen in den USA und Europa vermeldet haben, waren höchst unterschiedlich. Nachdem die US-Investmentbank Morgan Stanley einen Verlust von sieben Cent je Aktie im dritten Quartal bekannt gegeben hatte, gab das Papier nach. Dagegen gewannen die Aktien des Flugzeugbauers Boeing, nachdem das Unternehmen einen unerwartet hohen Gewinnsprung vermeldet hatte. Auch von Peugeot kamen gute Zahlen, was die Papiere auch von deutschen Autoherstellern beflügelte.

Positive Quartalsnachrichten gab es vom Chemiekonzern BASF, der heuer ein Rekordjahr erwartet. Im dritten Quartal waren Umsatz und Vorsteuergewinn deutlich angestiegen. Dagegen zählte die Aktie des Pharmakonzerns Bayer zu den Verlierern im Frankfurter DAX: Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat dem Konkurrenten Boehringer Ingelheim die Zulassung für ein neues Thrombose-Medikament erteilt, während ein entsprechendes Bayer-Produkt noch nicht so weit ist. In Wien wurde die Aktie des Mischkonzerns A-Tec vom Handel genommen. Die Firma ist in die Insolvenz geschlittert, nachdem sie eine Anleihe nicht refinanzieren konnte.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.10.2010)

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