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Pandemie

Das Wiedererwachen des Sportverein-Lebens

Fußballtrainerin Ines Polly hat keine Probleme, neue Mitspielerinnen zu finden. Doch nicht alle Vereine sind so verwöhnt.
Fußballtrainerin Ines Polly hat keine Probleme, neue Mitspielerinnen zu finden. Doch nicht alle Vereine sind so verwöhnt.(c) Lukas Aigelsreither
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Die Sportvereine haben in der Krise gelitten. Sorgen bereitet das vorerst keine, die Mitglieder kommen wieder.

Wien. Irgendwann liegen alle am grünen Rasen. „Nicht schon wieder laufen!“, ruft eines der Mädchen. „Fußball spielen ohne Laufen wird aber schwierig“, antwortet die Trainerin. Spätestens wenn es ans Abschlussspiel geht, sind alle „Bambis“, wie die Fußballgruppe für Mädchen ab vier Jahren heißt, wieder auf den Beinen.

Schließlich wollen sie den Eltern am Spielfeldrand dann doch zeigen, wie viele Hütchen sie, den Ball gleichzeitig dribbelnd, einsammeln können. Es wuselt am Fußballplatz in der Wiener Rustenschacherallee. Auch die anderen Jugendmannschaften des Wiener Frauenfußball-Vereins Altera Porta trainieren, in einer Stunde sind die Kampfmannschaften dran.

Von dem großen „Mitgliederschwund“ der österreichischen Sportvereine, den Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler bekämpfen will, ist nichts zu merken. „Wir sind vergleichsweise gut durch die Krise gekommen“, sagt Ines Polly, Trainerin der ersten Mannschaft, die derzeit in der 2. Bundesliga spielt. Von 140 Mitgliedern vor der Coronakrise, („Da waren auch Karteileichen dabei“), gibt es 125 aktive Spielerinnen.