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Interview

Proschat Madani: „Ich bin die glamourfreie Zone!“

„Es ist ein Glück, wenn man in Österreich leben kann“, sagt Serienstar Proschat Madani.
„Es ist ein Glück, wenn man in Österreich leben kann“, sagt Serienstar Proschat Madani.Die Presse/Clemens Fabry
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Schauspielerin Proschat Madani übers Fasten, Jogginghosen, den Erfolg von #MeToo – und die dennoch insgesamt geringe Macht der Mimen am Set. „Ich bin in einem starken Matriarchat aufgewachsen“, betont die persischstämmige Künstlerin. Ihr neues Buch ist bereits in Arbeit. Es soll eine Familiengeschichte zwischen dem Iran, Österreich und Amerika werden.

Sie spielen in „Walking on Sunshine“ die Chefin der ORF-Wetterredaktion. Welche Bedeutung hat das Wetter für Sie selbst? Gehen Sie auch bei Sturm und Regen hinaus?

Proschat Madani: Eher nicht. Ich gehe ins Fitnessstudio, am liebsten belege ich dort Kurse. Man sagt mir, was ich tun soll, es sind andere da, mit denen ich mich messe, ob ich will oder nicht. Da mache ich viel mehr, als ich zu Hause allein tun würde – und ich weiß, nach einer Stunde ist die Qual zu Ende.

 

Das klingt nicht nach Vergnügen.

Wie man's nimmt. Ich bin im Fitnessstudio wie ein kleines Schaf, ich folge den Anweisungen, bewege meinen Körper, und das hat auch etwas Meditatives. Bei Wind und Wetter joggen ist nichts für mich. Ich kann auch einfach einmal sitzen und in die Luft schauen.

 

Gibt es in Ihrem Leben glamourfreie Zonen?