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Globetrotter

Der stürmische Vormarsch der selbst ernannten Guten

Der Anstoß kam aus den USA und hatte globale Auswirkungen: Demonstration gegen den Rassismus Anfang Juli in Berlin.
Der Anstoß kam aus den USA und hatte globale Auswirkungen: Demonstration gegen den Rassismus Anfang Juli in Berlin.(c) REUTERS (CHRISTIAN MANG)
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Wokismus. Auch aus liberalen und linken Kreisen häufen sich nun die Warnungen vor den Folgen einer fanatischen Identitätspolitik.

Ein Gespenst geht seit ein paar Jahren um in der westlichen Welt, das Gespenst des Wokismus. In dem eingedeutschten Anglizismus Wokeness verschmelzen politische Korrektheit, kritische Rassentheorie und Cancel Culture, eine Art neue Kultur des Auslöschens von als ungerecht, ungehörig und diskriminierend empfundenen Personen, Institutionen und Ereignissen aus Geschichte und Gegenwart.

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Wie die meisten solcher plötzlich aufpoppenden gesellschaftlichen Phänomene entstand Wokismus in den USA, wurde aber schon bald in den elitären Schichten anderer westlicher Gesellschaften begierig aufgesogen. Denn noch immer gilt gerade bei vielen Europäern Goethes Wort: „Amerika, du hast es besser. . .“