Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Interview

Naomi Harris: „In den Anfangsjahren habe ich gezittert“

Naomi Harris
Naomi Harris(c) UK Press via Getty Images (Mark Cuthbert)
  • Drucken

Mit 26 reüssierte sie in einem Horrorfilm, seit 2012 mimt sie die Moneypenny in den James-Bond-Filmen. Naomi Harris über die Abscheu vor Schulden, die Würze des Lebens – und was Gedanken an den Tod bringen.

Die Presse: Im aktuellen „James Bond – Keine Zeit zu sterben“ übernehmen Sie zum dritten Mal die Rolle der Eve Moneypenny. Für den Namen Moneypenny existiert keine Übersetzung. Erlauben Sie uns daher, das Wort frei mit Sparefroh wiederzugeben. Was fällt Ihnen dazu ein?

Naomi Harris: Dieser Interpretation kann ich definitiv etwas abgewinnen, weil ich im Umgang mit Geld konservativ bin. Mit Geld spielen oder es zum Fenster hinauswerfen, ist nicht meine Art. Ich lebe nicht über meine Verhältnisse. Schulden würden mir Albträume bescheren, und ich möchte nachts ruhig schlafen. Mir ist mein Seelenfrieden wichtig, daher lebe ich im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten.

Das klingt nach Absage an die Konsumgesellschaft.

Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft, deren Konsumbedürfnisse ständig angekurbelt werden. Es wird uns vorgegaukelt, mehr Konsum mache glücklich – und das glaube ich nicht.

Ist weniger mehr?