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Drei aus vier werden vermutlich künftig die neue Koalition in Deutschland bilden. Grüne und FDP sind vorerst gesetzt.
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Deutschland

"Jamaika" oder "Ampel"? Wer wird Kanzler von Grün-Gelb?

Vor der Wahl waren neun verschiedene Koalitionsvarianten realistisch. Nach der Wahl bleiben zwei realistische Varianten und eine Notlösung, die niemand will. Wer kann mit wem – und wer gar nicht?

Das letzte Mal dauerte es satte 172 Tage, beinahe ein halbes Jahr. So lang tüftelten die deutschen Parteien herum, bis zwei von ihnen sich füreinander erwärmten und eine große Koalition bildeten, die sogenannte GroKo zwischen SPD und Union.

Eine solche Koalition ist zwar rechnerisch wieder möglich, doch weder SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz noch CDU-Chef Armin Laschet wollen diese Variante. Laschet schon gar nicht, schließlich wurde er knapp hinter der SPD nur zweiter, er müsste Scholz also das Kanzleramt überlassen. Beide sagten Sonntagabend, eine neue Koalition solle vor Weihnachten ausverhandelt sein.

Alle Augen richten sich am Montag nach der Wahl also auf Grüne und FDP, sie werden von beiden Volksparteien heftig umworben. Die Grünen ließen im Vorfeld eher Sympathien für die SPD erkennen, die FDP etwas deutlich noch Präferenzen für die Union. In der Wahlnacht schlug FDP-Chef Christian Lindner vor, sich mit den Grünen vorab einmal zusammenzusetzen, bevor man sich in Gespräche mit SPD und Union begebe.

Ein Überblick über Gemeinsamkeiten und Fallstricke der Bündnisse, die in Deutschland gern nach Fahnen oder anderen Dingen benannt werden.

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APA