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Bundestagswahl

FDP liegt bei Erstwählern knapp vor Grünen

Eine der zahlreichen Schlangen in Berliner Wahllokalen am Sonntag.
Eine der zahlreichen Schlangen in Berliner Wahllokalen am Sonntag.APA/AFP/PAUL ZINKEN
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23 Prozent aller Erstwähler stimmten für die FDP, 22 Prozent für die Grünen. SPD und Union punkten vor allem bei älteren Wählern.

Beide Volksparteien kamen im Endergebnis bei rund 25 Prozent an der Spitze zu liegen - SPD knapp vor Union. Doch Erst- und Jungwähler haben andere Parteien-Präferenzen. Das hat die Wahlanalyse von infratest/dimap für die ARD ergeben. Bei den Erstwählern liegt die FDP mit 23 Prozent knapp vor den Grünen mit 22 Prozent.

Bei der jüngsten Wählergruppe der 18- bis 24-Jährigen liegen die Grünen vorne - mit 23 Prozent, vor der FDP mit 21 Prozent. Erst danach folgen SPD (15%) und Union (10%) bei den Jungen.

Bei den älteren deutschen Staatsbürgern ist das Verhältnis umgedreht. Hier schneiden FDP und Grüne am schlechtesten ab. Acht Prozent der über 60-Jährigen stimmten für FDP, neun Prozent für die Grünen. Die SPD liegt in dieser Altersklasse vorne - mit 35 Prozent, dicht gefolgt von der Union aus CDU und CSU mit gemeinsamen 34 Prozent.

Grüne und FDP wollen sich in den nächsten Tagen zu Gesprächen treffen, um mögliche Koalitionsverhandlungen zu sondieren. Denn sowohl die SPD von Olaf Scholz als auch die CDU/CSU mit Spitzenkandidaten Armin Laschet sind offen für eine Dreierkoalition  mit den beiden Parteien, die gerade die Jungen am besten ansprechen konnten. Infratest/dimap hat auch abgefragt, welche Partei als nächstes die Regierung führen sollte: Hier liegt die SPD mit 38 Prozent klar vor der Union mit 28 Prozent.

>> Wen wählten Jüngere und Ältere? infratest/dimap-Daten für die ARD

>> Daten zur Berlinwahl

 

(Red.)