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Luftige Wohnlichkeit im Bad mit großen Flächen, wenig Fugen, Trennwänden statt Türen.
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Wohnen

Trends aus dem Bad: Fugenlos, matt und temperiert

Was in den heimischen Bädern angesagt und ausgemustert ist. Und was immer öfter still und heimlich installiert wird.

An den Farben lassen sich bei Bädern die Jahrzehnte erkennen, an den Fugen die Jahre. Während die pinken, pistaziengrünen, gelben quadratischen Kacheln der 1950er- und 60er-Jahre bei manchen Vintagefans schon wieder Kultstatus genießen, muss das „Bahama-Beige“ der 1970er darauf wohl noch eine Weile warten, genauso wie die weißen Fließen mit roten Fugen und Armaturen. Derzeit dominieren in den Bädern Naturtöne, die wir – jetzt – als zeitlos empfinden. Die Größe der Fliesen hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen – und nimmt auch jetzt nur dann ab, wenn es um das Setzen von Kontrasten geht. „Grundsätzlich lautet das Motto ,so wenige Fugen wie möglich‘“, weiß Kathrin Einwaller, Geschäftsführerin des gleichnamigen Ateliers. Das gelte auch für die Böden, wo etwa der klassische Terrazzo oder hochwertige Kunststoffböden als fugenlose Alternative ein Revival erleben. Was auch ihrer Zunft Freude macht, „denn damit spart sich der Architekt den Fliesenteilungsplan“, wie sie lachend hinzufügt.