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Europa League

Ein Schotte, der nicht mit flottem Angriffsfußball geizt

David Moyes
Action Images via Reuters
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Beim Ostlondoner Traditionsklub West Ham United konnte sich der schottische Trainer David Moyes neu erfinden. Der „Governor“ legte sein „Old School“-Image ab und führte die Fans aus dem langen Tal der Tränen – und will in Stratford gegen Rapid ein Fußball-Festival sehen.

Wenn Rapid am Donnerstag in der Europa League auf West Ham United (21 Uhr, live, Servus TV, Sky) trifft, müssen sich die Wiener auf ein Offensiv-Spektakel einstellen. „Der Governor hat eine Siegesmentalität geschaffen, und wenn es hart auf hart geht, sind wir bereit, noch einmal zuzulegen“, sagt Co-Trainer Stuart Pearce. Als „Governor“ tituliert er bewundernd David Moyes, den Manager der „Hammers“, der aus den jahrelang von Krisen gebeutelten Ostlondonern eine der besten Mannschaften der Premier League (aktuell Siebenter) geformt hat.

Das war zuletzt im Auswärtsspiel gegen Leeds zu sehen. Erst in der Nachspielzeit gelang Antonio das 2:1-Siegestor. Die Leistung war über weite Strecken überschaubar, aber: „Wir haben es erzwungen“, wie Moyes sagte. Nur drei Tage zuvor hatte er einen persönlichen Prestigeerfolg errungen: Bei Manchester United gewann West Ham im Ligacup mit 1:0. Es war der erste Sieg des schottischen Trainers in Old Trafford seit dem unrühmlichen Ende seiner Amtszeit beim englischen Rekordmeister.