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Interview

ÖH-Vize: „Ich hoffe nicht, dass wir zu verstaubter Lehre zurückkehren“

Naima Gobara fordert mehr Geld für die Unis, um dort die 3-G-Regel „flächendeckend“ zu kontrollieren.
Naima Gobara fordert mehr Geld für die Unis, um dort die 3-G-Regel „flächendeckend“ zu kontrollieren.(c) Mirjam Reither
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Naima Gobara, stellvertretende Bundesvorsitzende der ÖH, kann sich eine Impfpflicht an den Unis vorstellen. Die digitale Lehre will sie weiter ausbauen, damit „alle so studieren können, wie sie es gern hätten“.

„Die Presse“: Der Semesterstart am 1. Oktober bedeutet an vielen Standorten eine Rückkehr zur Präsenzlehre. Ist das schon genug „Normalität“ oder braucht es noch mehr?

Naima Gobara: Es ist ein sehr guter Anfang. Aber wir müssen schauen, wie die hybriden Angebote funktionieren. Mehr Präsenz geht immer. Wir freuen uns darauf, wieder an die Hochschulen zurückzukommen.

Sie kritisieren, dass für die 3-G-Kontrollen Studierende eingesetzt werden. Warum?

Es gibt manche Unis, die Personal eingestellt haben (an der Uni Wien sind es 40 Personen, Anm.), andere nicht. Aber auch an der Uni Wien werden nur die größeren Standorte kontrolliert. Es kann nicht sein, dass Studierende das ehrenamtlich machen sollen. Teilweise wurde die ÖH dafür angefragt. An der WU Wien werden nun die Lehrenden herangezogen. Da werden die Studierenden bereits aufgefordert, 45 Minuten vor Beginn der Lehrveranstaltung vor Ort zu sein, weil alles so lang dauert.

Das Wissenschaftsministerium sagt, dass der Mehraufwand bei den Leistungsvereinbarungen für 2022 bis 2024 berücksichtigt werde und man das Budget um 1,3 Milliarden Euro erhöht habe.