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Gastkommentar

Kahr und Care oder: Die soziale Feuerwehr

Kommunismus mit neuem Anstrich? Elke Kahr (Mitte) mit Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler bei der Wahlfeier im Volkshaus.
Kommunismus mit neuem Anstrich? Elke Kahr (Mitte) mit Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler bei der Wahlfeier im Volkshaus.APA/ERWIN SCHERIAU
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Nach dem Wahlerfolg der KPÖ in Graz wird man um die Wahl einer kommunistischen Bürgermeisterin nicht herumkommen.

Schon in den vergangenen Jahren galt Elke Kahr, die Spitzenkandidatin der steirischen KPÖ, als beliebteste Politikerin der steirischen Landeshauptstadt. Nun also soll sie Bürgermeisterin werden. Und es spricht nichts dagegen, weder fachlich noch menschlich. Kahr kennt sich aus, ist erfahren, offen, hat ein fähiges Team um sich geschart. Kahrs Werdegang als Kommunalpolitikerin prädestiniert sie sogar regelrecht dafür.

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Graz wird nicht ins Chaos stürzen, eher das Gegenteil dürfte der Fall sein. Denn die Seriosität der Grazer KPÖ ist in jeder Hinsicht unbestritten, sie tritt sehr zurückhaltend, ja betulich und bieder auf. In der Terminologie der KPÖ-Chefin finden sich kaum lautstarke Ansagen, dafür behutsame Aussagen Marke: „Wir werden sehr sorgsam und umsichtig mit dem Wahlergebnis umgehen.“ Da ist viel Demut in dieser Haltung.