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Vienna Design Week

Künstlerduo Tukral & Tagra entwirft Uhr für Rado

Jiten Thukral und Sumir Tagra
Jiten Thukral und Sumir TagraBeigestellt
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Rado ist seit Anbeginn Partner der Vienna Design Week. Zur 15. Auflage des Festivals präsentiert die Uhrenmarke den neuesten Entwurf des Künstlerduos Thukral & Tagra.

So wie die Vienna Design Week aus Wien nicht mehr wegzudenken ist, steht auch der Rado-Store seit jeher für eine der City-Stationen des bekannten Kreativfstivals, das mit seiner neuesten Ausgabe vom 24. September bis 3. Oktober stattfindet. Die Boutique widmet sich dabei ganz der Kooperation mit der Wiener Designerin Marina Hoermanseder, die sogar das Geschäft mithilfe einer Installation einkleidet. Da die Designsause heuer in ihre 15. Runde geht, entschied man sich seitens Rado, die Festivalzentrale mit der Präsentation erfolgreicher Design-Kooperationen zu ehren. Und obendrauf, sozusagen als neuestes Sahnehäubchen in der Kollektion, wird ein faszinierender Zeitmesser des Künstlerduos Tukral & Tagra zu sehen sein.

Über dem Abgrund

Jiten Thukral und Sumir Tagra stammen aus Indien und arbeiten mit den Medien Malerei, Skulptur und Installation. Unterm Strich sind sie fasziniert von der Idee, mit ihren Gedanken eine Vision der Zukunft zu zeichnen. Eine Vision, die überzeugend, beruhigend und einnehmend sein soll. Und dazu soll auch ihre Rado-Uhr „True Square ,Over the Abyss‘“, zu Deutsch „Über dem Abgrund“, aus mattblauer Hightech-Keramik mit blau lackiertem Ziffernblatt und Zeigern in mehrfarbigen Abstufungen von Blau bis Rosa bei­tragen. Der Zeitmesser in einem 38 Millimeter großen Gehäuse mit sternenartiger Anordnung von insgesamt 18 Stunden- und 19 Minutenanzeigern soll uns an die Zeitlichkeit des individuellen Daseins und die Bedeutung unserer ­Verbindung zu anderen erinnern. Social Design könnte man sagen.

Gemeinsam mit Rado kreierte das seit vielen Jahren international gefragte Duo einen Zeitmesser mit einer Zeitanzeige, welche die lokale Zeit des Trägers mit mehreren Zeitzonen der Welt überlagert. Die verschiedenen Zeitzonen werden durch erwähnte 37 Zeiger symbolisiert, die sanft abgestuft von Blau bis Rosa gefärbt sind. Die Ortszeit wird dabei unübersehbar von einem Stunden- und Minutenzeiger mit weißen Markierungen angezeigt. Den Gehäuseboden der Uhr mit 80 Stunden Gangreserve ziert ein Miniaturkunstwerk des Duos, das den Titel „Dominus Aeries“ trägt.

Schon beim ersten Anblick der Uhr denkt man an ein kleines Feuerwerk am Armband, wohl eine verspielte, sehr ästhetische Anspielung darauf, wie das Duo dem Thema Zeit gegenübersteht. Die beiden Künstler sehen sie als etwas extrem Mächtiges an, als Phänomen, das mannigfaltig interpretierbar ist und auf jeden Fall die Funktion von Markierungen während eines Lebens innehat. Dabei ist die Zeit für die beiden nicht nur eine Maßeinheit: „Für uns ist die Zeit auch eine ­Lehrerin. Sie heilt und ­verursacht Schmerz zur gleichen Zeit. Wie auch immer man es sehen mag, sie ist wie ein ­schlagendes Herz oder schmelzendes Eis.“ Schön, wie sich derart ­tiefgehende Gedanken in Design verwandeln lassen, das die Zeit sprühen lässt.