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Europa League

Spektakel mit Seifenblasen und Stolperer

Europa League - Group H - West Ham United v Rapid Vienna
Action Images via Reuters
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Rapid bemühte sich im London Stadium, verlor aber mit 0:2 bei West Ham. Der VAR verwehrte Grüll einen Elfmeter.

London. Fußball in England ist immer ein Erlebnis, sogar im unpopulären London Stadium. In der Premier League herrscht nach der geträllerten Hymne „I'm Forever Blowing Bubbles“ zwar zumeist Stille trotz passabler Spiele, in der Europa League hingegen feierten West Hams „Hammers“ bei der Europacup-Rückkehr nach 16 Jahren des Wartens gegen Rapid ein Fest.

60.000 Zuschauer, davon 1000 aus Wien, sangen, tanzten, lieferten sich einen Tumult – und sahen ein tolles Match. Der Gastgeber verbuchte zwei Stangentreffer und siegte letztendlich souverän mit 2:0 (Rice, 29.; Benrahma, 90.+3.).

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Anderes war am zweiten Spieltag der Europa League (Gruppe H) nicht zu erwarten. Grünweiß hatte sich nach Enttäuschungen in der Liga weder versteckt noch aufgegeben. Doch gegen den „Lieblingsclub der Queen“ war kein Rezept parat, um eine Überraschung zu schaffen.

Selbst, dass Grüll (71.) im Strafraum über die eigenen Füße stolperte, nützte trotz Elfmeter-Pfiffs nichts – es gibt ja schließlich den VAR. Zur weiteren (räumlichen) Verdeutlichung: in der 89. Minute trat Rapid den ersten Eckball.

SOCCER - UEFA EL, West Ham vs Rapid
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Rapid wehrte sich, hielt erstaunlich gut mit, ist jedoch nach der zweiten Niederlage trotzdem Tabellenletzter. Gelingt am Sonntag kein Sieg gegen Tirol, ist Grünweiß auch in Österreich das Schlusslicht.