Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Let´s make money

Öl ist wieder richtig teuer – mit diesen drei Aktien lässt sich daran gut verdienen

Ein Öltanker vor Libanon. Der Rohstoff ist knapp geworden.
Ein Öltanker vor Libanon. Der Rohstoff ist knapp geworden.
  • Drucken

Ölkonzerne schwimmen in Geld, wie das noch vor Kurzem nicht erwartet worden ist. Sie kaufen Aktien zurück und zahlen Dividenden. Noch sind diese drei Aktien nicht teuer.

Ob es ein Jammer ist - oder doch mehr ein Zeichen von Normalisierung der Wirtschaft? Am Ende wohl beides. Denn ohne den beispiellosen Wirtschaftsaufschwung hätten die Preise für Öl keinen derartigen Höhenflug erlebt. Ohne das Angebotsdefizit freilich auch nicht. Und so kommt es, dass die Notierungen für das schwarze Gold seit Jahresbeginn um mehr als die Hälfte hochgeschossen sind. Allein in den vergangenen sechs Wochen um rund 20 Prozent. Dazu trug auch die immense Verteuerung von Gas bei, die Verbraucher vermehrt zu Ölprodukten für Heizung und Stromerzeugung treiben. Zuletzt kostete Öl der europäischen Sorte Brent an die 80 Dollar je Fass und damit so viel wie zuletzt 2018. Die US-Sorte WTI hinkte mit gut 75 Dollar nur wenig hinterher.

Zwischenzeitliche Korrekturen sind hier durchaus möglich – vor allem wenn die Opec+ am Montag ihre Förderung etwas stärker ausweitet als bisher vereinbart. Aber am preislichen Aufwärtstrend dürfte sich Branchenexperten zufolge kaum was ändern. Eine Umfrage der Agentur Reuters unter Experten ergab am Donnerstag, dass ein leichter Preisanstieg bis Jahresende und ins Jahr 2022 hinein erwartet wird. Die Konsensprognose für den Jahresdurchschnittspreis stieg dabei von 68,02 Dollar auf 68,87 Dollar. Goldman Sachs hat diese Woche die Prognose bis zum Jahresende von 80 auf 90 Dollar erhöht – als mögliche Bremsfaktoren werden neue Virus-Varianten oder eben eine ausgeweitete Förderung der Opec+ angegeben. Barclays erwartet nun, dass Brent 2022 im Schnitt nicht mehr 68, sondern 77 Dollar kosten wird. Und Ben Luckock vom Rohstoffhändler Trafigura sagte gegenüber Bloomberg, dass er zwei Jahre Preiswachstum voraussieht und den Preis Ende 2022 bei 100 Dollar wähnt.

Das alles spült auch den Ölförderern Unsummen in die Kassen – Geld, das übrigens auch den Wandel weg von reinen Ölkonzernen Richtung Erneuerbarer erleichtert. Die Aktien, insgesamt eben gebremst durch umweltbewusste Investoren, haben inzwischen schon angezogen. Experten sehen für die nächsten Monate dennoch ausreichend Potenzial. Konkret bei folgenden drei Aktien.