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Interview

Dominic Thiem: „Es ist ja kein Karriereende“

Dominic Thiem und das Handgelenk der Nation. Am Dienstag wurde die Schiene entfernt, am Montag entscheidet sich, ob eine OP notwendig wird.
Dominic Thiem und das Handgelenk der Nation. Am Dienstag wurde die Schiene entfernt, am Montag entscheidet sich, ob eine OP notwendig wird.(c) APA/HANS PUNZ
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Dominic Thiem, 28, über die verschiedenen Phasen seiner Gefühlswelt, den tiefen Fall in der Rangliste und Pläne für den „richtig langen“ Weg zurück.

Wie geht es Ihnen als Tennisprofi, der seit Kindertagen täglich mehrere Stunden auf dem Platz verbracht hat und nun verletzungsbedingt seit Wochen nicht zum Schläger greifen darf?

Dominic Thiem: In den vergangenen Tagen war es wieder viel Hoffen und Bangen, weil sich im Zuge meines Arztbesuches am Montag entscheidet, ob das Handgelenk operiert werden muss oder mir eine OP erspart bleibt. Was die Zeit seit der Verletzung angeht, habe ich zwei Phasen durchlebt.

Die sich wie angefühlt haben?

Bevor das Handgelenk in Mallorca Ende Juni gestreikt hat, habe ich begonnen endlich wieder richtig gut zu spielen. Viele Trainings am Stück waren gut, ich habe gespürt, dass es bergauf geht. Und genau in diese Phase hinein passierte die Verletzung. Nach Erhalt der Diagnose war mir klar, dass die US Open Ende August ohne mich stattfinden werden.

Sie waren in New York Titelverteidiger. Ist in diesem Moment eine kleine Welt zusammengebrochen?