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Oper

Wonnemond am Wörthersee

„Frankfurter Gruß“ nannten das Wagnerianer einst: Martina Welschenbach als Sieglinde, Julian Hubbard als Siegmund.
„Frankfurter Gruß“ nannten das Wagnerianer einst: Martina Welschenbach als Sieglinde, Julian Hubbard als Siegmund.[ Stadttheater Klagenfurt/Arnold Pöschl]
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Im Klagenfurter Stadttheater arbeitet man an einem „Ring“. „Die Walküre“ ist bereits gelungen. Die Bilderwelt mag etwas platt sein, die musikalische Umsetzung überzeugt völlig.

Die gute Nachricht zuerst: Das Klagenfurter Stadttheater stemmt „Die Walküre“ beachtenswert, vor allem musikalisch gelingt sie trefflich. Es ist stets spannend mitzuverfolgen, wenn ein Theater sich nach der Decke streckt oder versucht, seine Grenzen auszuloten. Wagners zentrales „Ring“-Stück ist für jede Operntruppe ein Prüfstein, für die kleineren oft eine Hürde. Herbert von Karajan wusste ganz genau, warum er „Ring“-Produktionen mit der griffigeren „Walküre“ startete, bei den Tiroler Festspielen Erl begann man im Sommer chronologisch mit einem unterbelichteten „Rheingold“.