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Interview

Blümel zu CO2-Preis: „Man muss maßvoll vorgehen“

„Zwei so unterschiedliche Parteien haben am Ende einen gemeinsamen Weg gefunden“, meint Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) zur Steuerreform.
„Zwei so unterschiedliche Parteien haben am Ende einen gemeinsamen Weg gefunden“, meint Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) zur Steuerreform.(c) Jana Madzigon
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Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) über die kalte Progression, ein mögliches Sparprogramm und über die Frage, ob er Wien nicht sonderlich mag.

Die Presse: Warum ist die Steuerreform so kompliziert ausgefallen? Man hätte einfach die CO2-Steuern umsetzen können, die Kapitalertragsteuern senken und die kalte Progression abschaffen. Das wäre auch eine ordentliche Reform gewesen.

Gernot Blümel: Zwei dieser Punkte haben wir drinnen, es sind sogar noch einige mehr im Reformprogramm – etwa die steuerfreie Mitarbeiterbeteiligung am Gewinn bis 3000 Euro, die Erhöhung des Familienbonus von 1500 auf 2000 Euro pro Kind bis zum 18. Lebensjahr, ökologische Förderungen. Das ist insgesamt ein gutes Paket.

Die Abschaffung der kalten Progression wurde uns im Regierungsprogramm versprochen. Kommt sie noch?

Wir haben sie jetzt nicht gemacht, aber sie steht weiterhin im Regierungsprogramm.

Also kommt die Abschaffung noch in dieser Legislaturperiode?

Wir haben es vor.

Was ist in diesem Steuerreformpaket nicht drinnen, das Sie gern drinnen gehabt hätten?