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Armaturen

Wasser: Design in seinem Element

Der Kreis als Grundlage: „CYO“ von Dornbracht
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Wasser bringt ganz selbstverständlich eines ins Badezimmer mit: Poesie. Und daraus zitieren auch gern die Designer.

Vom Himmel fallen. Das ist noch immer die häufigste Darreichungsform von Wasser auf der Welt. Aber seitdem der Mensch sich mit Dächern bedeckt, holt er das Wasser auf anderen Wegen ins Haus und an die Stellen, wo er es braucht und genießen kann. Lieber kontrolliert er auch selbst, ob es nun fließt oder nicht. Die Erfindung der „Armatur“ ermächtigt die Menschen dazu. Die letzten Zentimeter, bevor Wasser auf Keramik, Stein, Haut oder Zahnbürste trifft, sie gehören den Designern.

Auf dem letzten Abschnitt des Wasserweges können sie einem ohnehin schon hochmythisch und symbolisch aufgeladenen Element noch etwas mitgeben. So haben sich schon bedeutende Gestalter der Designgeschichte damit beschäftigt, wie Wasser auf Wohnraum trifft. Arne Jacobsen etwa. Ihm schien kaum ein Detail zu peripher, als dass er es nicht auch gestalten wollte. Schließlich war „Ganzheit“ und „Absolutheit“ das Mindeste, was er in seiner Arbeit anstrebte. Da kümmterte er sich bei der Dänischen Nationalbank auch gern um die Armaturen. Das war 1968. Die ersten mit der Bezeichung „HV1“ des Herstellers Vola, die noch heute das Vermächtnis Jacobsens im Nassraum hochhalten. In den 1970er-Jahren waren die Armaturen noch grau oder – eben 70er-Jahre – orange. Inzwischen finden sich 14 Farben im Katalog.