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Ausstellungen

Oberes Belvedere: Malerei von Welt

Allegorie der um Java kämpfenden Kolonialmächte vom indonesischen Maler Saleh Raden, 1870.(c) Belvedere, Wien (Foto: Johannes Stoll)
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Klimt ließ sich bevorzugt von Ostasiens Kunst inspirieren. Zeitgleiche Maler aus Persien, der Türkei oder Indonesien umgekehrt von der europäischen Moderne.

Nicht weniger als eine Erneuerung der Kunst, der europäischen, akademischen, versprach sich die Avantgarde um 1900 von dem, was ihnen so fremd, so ursprünglich erschien: In der Albertina sieht man derzeit, wie Picasso, Modigliani, Derain in den Museen von Paris die Kunst Afrikas und Ozeaniens für sich entdeckten. In derselben Zeit in Wien orientierten sich Klimt und Schiele an asiatischer Kunst; es ist interessant – afrikanische Objekte sammelte Klimt zwar auch, sie flossen in seine Malerei jedoch nicht ein. Die farblich für ihn interessanteren Motive seiner chinesischen Textilien, seiner japanischen Farbholzschnitte, seiner Keramiken dafür umso mehr.