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Biotech

Pharma-Unternehmen investieren in Wien: Ein Rezept für Versorgungssicherheit

Tablet production at Boehringer Ingelheim
Gewinde in den Forschungslabors von Boehringer Ingelheim.(c) Andreas Arnold / dpa / picturedesk.com (Andreas Arnold)
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Boehringer Ingelheim investierte 700 Mio. Euro in den Ausbau seiner Medikamenten-Produktion. Auch das Wiener Pharmaunternehmen Hookipa baut im Norden Wiens einen neuen Standort.

Am 6. April 2017 setzten der damalige Bundeskanzler, Christian Kern, die ehemalige Wiener Finanzstadträtin Renate Brauner und die Führungsriege von Boehringer Ingelheim gemeinsam den Spatenstich für eine neue Produktionsanlage im zwölften Wiener Gemeindebezirk. Exakt viereinhalb Jahre später wurde die biopharmazeutische Produktionsanlage LSCC (Large Scale Cell Culture) am Mittwoch eingeweiht. „Heute ist ein großer Tag für uns“, sagte der Österreich-Chef von Boehringer Ingelheim, Philipp von Lattorff, anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme.

Mit 700 Millionen Euro war es für das deutsche Pharmaunternehmen, das seit seiner Gründung 1885 in Familienhand ist, die größte Einzelinvestition in seiner Unternehmensgeschichte. Für die Bundeshauptstadt ist es die größte Firmeninvestition seit der Errichtung des General-Motors-Werks in Aspern 1979.

Schon jetzt zentraler Standort

Lattorff betonte die Bedeutung der Medikamentenproduktion „im Herzen Europas“. Die Anfälligkeit internationaler Lieferketten habe sich nicht zuletzt in der Coronakrise gezeigt. Bei Boehringer Ingelheim sei es während der Pandemie aber zu keinen Produktionsausfällen gekommen – trotzdem wolle man sich für die Zukunft wappnen.