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Regierungskrise

Denn sie wissen nicht, was sie tun (sollen)

Sebastian Kurz und Werner Kogler bei der Regierungsklausur im Juli in Reichenau.
Sebastian Kurz und Werner Kogler bei der Regierungsklausur im Juli in Reichenau.(c) Tobias Steinmaurer / picturedesk.com (Tobias Steinmaurer)
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Wie es mit Türkis-Grün und dem Kanzler selbst weitergeht, entscheiden die Grünen. Diese spielen auf Zeit, hoffen, dass Kurz Konsequenzen zieht. Was wohl eher nicht passiert.

Wien. Sebastian Kurz blüht das zweite Misstrauensvotum in seiner kurzen Kanzlerkarriere. Und es ist wahrscheinlich, dass es ein zweites Mal nicht gut für ihn ausgeht. Auf den kleinen grünen Koalitionspartner kann er nicht mehr zählen. Die Korruptionsermittlungen gegen den Kanzler sind für die Grünen parteiintern wohl ein größeres Problem als für Kurz und seine ÖVP selbst. Die Grünen sind unter Druck, wollen und müssen Konsequenzen ziehen. Welche das sein werden, ist noch offen. Eines zeichnet sich aber ab: Selbst wenn es diese Regierung weiter geben sollte, dann eher nicht mit einem Kanzler, der Sebastian Kurz heißt.

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