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Menschen

Neue Galerie in Wien: „Ja, es ist Altruismus“

Johann König
Der Berliner Galerist Johann König und seine Wiener Galerieleiterin Katharina Abpurg.(c) Jana Madzigon
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Der Gastronom Martin Ho und der Berliner Galerist Johann König zeigen zum Auftakt ihres neuen, sehr schönen Kunstraums Werke von 30 internationalen Bildhauerinnen.

Da standen sie endlich nebeneinander, dieses im Vorfeld von vielen als zumindest überraschendes Paar Gedeuteten: der innovative, aggressive und jedenfalls bekannteste Wiener Szene-Gastronom Martin Ho (was wenige Leute wissen, lange auch Galerist). Und Johann König, Berlins innovativster, aggressivster, jedenfalls bekanntester Galerist. Gemeinsam betreiben sie jetzt in Hos „Kleinem Haus für Kunst“ gegenüber der Secession, in der wunderschönen, lichten großen Halle des einstigen Verkehrsbüros, einen neuen Kunstraum, der heute eröffnet – mit einer Ausstellung zeitgenössischer Bildhauerinnen.

Mietvertrag gebe es keinen, betont Ho, es sei eine Partnerschaft. Sie möchten nichts verdienen, sondern vor allem diesen so lang nicht öffentlich zugänglichen Ort den Menschen wieder zurückgeben, sagt er der „Presse“. Ja, es wäre Altruismus, sagt Ho. Warum man ihm, warum man ihnen das eigentlich nicht glauben wolle?